Neue Sonderausstellung im Geschichtsort Stadthaus: Rund um die Alster IV
Der Geschichtsort Stadthaus zeigt aktuell die letzten Auszüge aus der Wanderausstellung „Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus“. Es stehen in dieser Ausstellung Menschen im Vordergrund, die rund um die Alster lebten, arbeiteten oder ihre Freizeit verbrachten. Es geht um Machtausübung, Opportunismus und Protest, um resistentes Verhalten und Widerstand, um Architektur- und Industriegeschichte, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit. An exemplarischen Orten an Binnen- und Außenalster wird so die Geschichte Hamburgs im Nationalsozialismus deutlich.
Die ersten Tafeln wurden bereits gezeigt. Die letzten Auszüge aus der Ausstellung widmen sich nun Orten und Betrieben in Winterhude und Barmbek, an denen Frauen und Männer aus den besetzten Gebieten Zwangsarbeit leisten mussten, u.a. der Osterbekkanal, die Maschinenfabrik Nagel & Kaemp (seit 1934 Kampnagel AG), die Jarrestadt oder das „Gemeinschaftslager“ an der Burmesterstraße. Die Ausstellung ist bis Mitte September zu sehen.
Öffnungszeiten Geschichtsort Stadthaus: Montag–Samstag, 10–17 Uhr, sonn- und feiertags geschlossen. Der Ausstellungskatalog ist für 5 Euro vor Ort zu erwerben oder online unter www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de