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17.02.2026

Sonderausstellung im Geschichtsort Stadthaus: „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung“

Drei Ausstellungstafeln hängen an einer Wand im "Geschichtsort Stadthaus"
Die Ausstellung „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung“

Das Ende des Zweiten Weltkriegs brachte den Verfolgten des Nationalsozialismus die lang ersehnte Befreiung. Doch wie erging es ihnen in den Wochen und Monaten danach? Die aktuelle Sonderausstellung am Geschichtsort Stadthaus bietet Einblicke in das Leben nach Krieg und nationalsozialistischer Verfolgung.

Viele Überlebende und ehemals Verfolgte des Nationalsozialismus standen am Ende des Zweiten Weltkriegs vor dem Nichts. In der Hoffnung auf einen Neuanfang wanderten manche in ein anderes Land aus, andere versuchten wiederum vor Ort in ein "normales" Leben zurückzufinden. Aber wie sah dieses Leben unmittelbar nach Kriegsende aus? Wo konnten sie Essen und medizinische Versorgung erhalten? Wie sollten sie nach Hause kommen? Hatten sie überhaupt noch ein Zuhause? Und waren ihre Angehörigen noch am Leben? 

Nach dem ersten Teil im Herbst letzten Jahres wird im Geschichtsort Stadthaus nun der zweite Teil der Sonderausstellung „Überlebt! Und nun?" gezeigt: Der Blick liegt auf der Situation von Häftlingen nach der Befreiung. Sie wurden nach Schweden gebracht oder aber verblieben in Neustadt in Holstein, in den „Auffanglagern“ Sandbostel, Wöbbelin und Bergen-Belsen sowie im Außenlager Hamburg-Eidelstedt. Zwei Medienstationen ergänzen die Tafeln. 

Die Ausstellung ist bis zum 17. April 2026 montags bis samstags von 10 bis 17 Uhr zu den Öffnungszeiten des Geschichtsorts Stadthaus zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Vor Ort und online kann die Ausstellungsbroschüre (Deutsch) für 5 Euro erworben werden. In der Lernwerkstatt Neuengamme ist die gesamte Ausstellung online abzurufen.

Eine Ausstellungstafel der Ausstellung „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung“ steht im "Geschichtsort Stadthaus"
Die Ausstellung „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung“