- Montag, 29. Juni 2026
- 18:00–20:00
- Lesung und Gespräch
Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Jugend im Widerstand
1933 waren sie oft noch Kinder, zu deren Welt zunehmend Militarismus, Entmündigung und Gleichschaltung gehören sollte. Einzeln oder in kleinen Gruppen entzogen sie sich diesem Anpassungsdruck. Die Bandbreite oppositionellen Handelns reichte vom zivilen Ungehorsam über Nicht-Anpassung bis hin zum aktiven Widerstand. Viele fühlten sich der Arbeiterbewegung verbunden, hörten BBC London und Radio Moskau, schrieben und verteilten Flugblätter, lasen gemeinsam „verbrannte Bücher“ oder suchten Freiheit in der Swingmusikkultur. Wir berichten über mutige junge Hamburger Menschen, die dem NS-Regime widerstanden.
Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Hamburg (VVN-BdA Hamburg) in Kooperation mit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.