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  • Sonntag, 21. Juni 2026
  • 14:30–17:00
  • Podiumsgespräch

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Stand der Aufklärung zum NSU-Komplex — wie ist die Situation in Hamburg?

Im Rahmen des Kunst-im-öffentlichen-Raum-Projektes Gedächtnislücken #revisited — ein temporäres Denkmal zu den Lücken im NSU-Komplex schaffen Nina Kalenbach, Kunsthistorikerin und Katharina Kohl, Künstlerin, einen Denkraum, der einerseits ortsspezifisch Regionalgeschichte verhandelt aber zugleich auf ein bundesweites Gedenkthema verweist. Sie haben für einen Nachmittag Menschen eingeladen, die sowohl über die spezifische Situation der Aufklärung in Hamburg berichten können, als auch die Lücken der bundesweiten Aufklärung im Blick haben.

Zum Auftakt wird der Hamburger Autor Felix Krebs über den Stand der Hamburger Aufklärung berichten. Okan Taşköprü wird als Botschafter seiner Familie deren Perspektive darstellen. Katharina König, MdL, Thüringen, Mario Melzer, Kriminalhauptkommissar, Thüringen, sowie Dirk Laabs, Autor und Regisseur weiten den Blick auf die überregionale Perspektive. Durch die Recherchearbeit von Dirk Laabs für seine Dokumentation „World White Hate“, 2025, werden auch internationale Entwicklungen thematisiert. Das Podium wird moderiert von Jens Geiger-Kiran, der im Jahr 2021 die Ausstellung »Kein Einzelfall. Rechtsradikale Realitäten in Deutschland« auf Kampnagel kuratierte.

Das Publikum ist herzlich eingeladen zur anschließenden Diskussion mit den Teilnehmenden.

Eine Veranstaltung von Gedächtnislücken #revisited in Kooperation mit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen.

Anmeldung erforderlich

25 von 50 Plätzen frei
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